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    Beim Segeln bläst der Wind den Kopf frei. 

Was muss ich für die praktische Prüfung können?

Vorweg: Von einem Anfänger werden keine brillanten Ergebnisse erwartet, um die Prüfung zu bestehen. Es genügt, wenn die Manöver mit einem ausreichenden Ergebnis ausgeführt werden. Maximal sind pro Manöver zwei Versuche erlaubt.

Zunächst einmal zur Prüfung unter Segel: Das An- und Ablegen sowie das Boje-über-Bord-Manöver sind Pflichtmanöver. Weitere Manöver sind Wenden, Halsen und Beidrehen. Auch das Setzen und Bergen der Segel sowie das Anlegen einer Rettungsweste gehören dazu.

Bei der Motorprüfung handelt es sich um die gleichen Pflichtmanöver wie bei der Segelprüfung, aber logischerweise unter Motor. Weitere Manöver sind beispielsweise Aufstoppen oder Wenden auf engem Raum.

Nebenbei bemerkt: Nachdem ich die praktische Prüfung bestanden hatte, sagte der Segelschulleiter bei der Aushändigung der Scheine: "Bildet euch ja nicht ein, dass Ihr jetzt segeln könnt." Als ich mir kurze Zeit darauf meine Jolle kaufte, eine 505, wusste ich, was er meinte. Da hilft nur eins: üben und Erfahrungen sammeln.

Und bitte nicht vergessen: die zehn Knoten üben und erklären, wofür diese an Bord verwendet werden.

Sowohl die Praxis- als auch die Theorieprüfung müssen innerhalb von zwölf Monaten abgeschlossen werden; andernfalls verfällt ein bereits bestandener Prüfungsteil.

Weitere Infos
>> Deutscher Segler-Verband (www)

>> Druckversion (PDF)